Kunst am Bau: Bonner U-Bahnhof Maximilian Center

Bonn stand vor der Aufgabe, U-Bahn-Aufgänge, die zur schönen Innenstadt führen, nicht zweckgebunden, sondern außergewöhnlich gestalten zu lassen.

Auf Grundlage des von CROSS Architecture entwickelten Gestaltungskonzepts für die die U-Bahn-Ab- und Aufgänge am Bonner Hauptbahnhof und der gesamte Verteilerebene übernahmen wir nach Abschluss der Leistungsphase 5 die Ausführungs- und Realisierungsleistungen für einen Aufgang. Die Wandverkleidung der Treppenabgänge wurde nach einem Entwurf des Künstlerduos Heike Weber und Walter Eul umfassend neugestaltet. Die Umsetzung der künstlerischen Intervention erfolgte in enger Zusammenarbeit mit dem Bonner Lichtplanungsbüro LKL.

Die Neugestaltung ist geprägt von einer klaren Materialwahl: Feinsteinzeug definiert die Wandflächen, bedruckte Glaselemente übertragen den künstlerischen Entwurf mithilfe präziser Druck- und Airbrushtechniken in die gebaute Realität. Die Künstler begleiteten die Umsetzung eng, um insbesondere die Farbwirkung als zentrales Gestaltungselement exakt umzusetzen.

So entstand ein öffentlicher Raum, der Kunst als integralen Bestandteil der Architektur im Alltag der Bonnerinnen und Bonner verankert.

Gestaltungskonzept, Objektplanung Leistungsphase 1 – 5: CROSS Architecture
Fläche: U-Bahn Auf-/Abgang
Leistungphase 6-8: Schwitzke & Partner
Fotos: Katharina Jaeger

Blick auf den gestalteten Treppenabgang zum U-Bahnhof des Bonner Hauptbahnhofs bei Nacht

Im Fokus des Projektes lag für uns die ideale Verknüpfung aller künstlerischen Ansprüche mit den technischen Bedingungen. Die U-Bahn stand während der neunmonatigen Umbauphase nur 72 Stunden still – unter strengen Sicherheitsmaßnahmen wurden die insgesamt neun Treppenabgänge am Bonner Hauptbahnhof während des laufenden Fahrbetriebs erneuert.
Blick vom U-Bahn-Gleis auf die Rolltreppen und den Treppenaufgang
Blick von den Rolltreppen auf das U-Bahn-Gleis

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